Bachelor-Studiengang Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

Das Studium ist modular aufgebaut. In den ersten Semestern werden überwiegend Pflichtmodule angeboten, im weiteren Verlauf des Studiums nimmt der Anteil der in eigener Entscheidung auszuwählenden Wahlpflichtmodule stetig zu. Demzufolge gliedert sich das Studium in eine Orientierungsphase, in der das Grundwissen und die Grundfertigkeiten der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung vermittelt werden. Dazu zählen

  • der sichere Umgang mit den wesentlichen gesetzlichen Grundlagen, Normen und Richtlinien des Berufsfeldes,
  • der Erwerb von Fachkompetenz im Bereich der Umweltwissenschaften i.e.S. wie naturwissenschaftliche Grundlagen (Abiotik/Biotik) sowie Umweltplanung und -management,
  • der Erwerb von Methodenkompetenz auf dem Gebiet der Darstellung und Gestaltung sowie der Objektplanung,
  • die Befähigung zur Freiraumgestaltung und -entwicklung und
  • der Erwerb von Methodenkompetenz im Landschaftsbau sowie in der Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung

In den anschließenden Semestern erfolgt die Vertiefung, Festigung und Anwendung der erlernten Fertigkeiten durch die Einschreibung in die jeweiligen Wahlpflichtmodule.

Der Praxisbezug wird zum einen durch die direkte Umsetzung von Planungsergebnissen in der Freiraum- und Objektplanung, im Landschaftsbau oder in der Landschaftspflege und zum anderen durch die Integration eines Praxissemesters in den Studienablauf abgesichert. Aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Forschungsergebnisse sind Bestandteil von Lehrinhalten und Projekten, so dass Studierende in den höheren Semestern an wissenschaftliches Arbeiten heran geführt werden. Dabei profitieren die Studierenden davon, dass mehrere Lehrende dieses Studienganges seit Jahren nationale und internationale Forschungsprojekte bearbeiten. Das Spektrum reicht von Fragen der Stadt- und Freiraumentwicklung unter dem Aspekt einer sich wandelnden Gesellschaftsstruktur (z. B. demographischer Wandel), der rationellen Gestaltung und Unterhaltung von Grünflächen über Fragen der Objektplanung, z.B. Regenwassermanagement, Schwimmteiche, Bauwerksbegrünung, etc. bis hin zur Wiedereingliederung und Entwicklung von Bergbaufolgelandschaften, ehemaligen Truppenübungsplätzen oder sonstigen anthropogen beeinträchtigten Flächen. Maßgeblich unterstützt wird der Praxisbezug durch die Einbeziehung von Praktikern in die studentische Ausbildung.

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Studienfachberaterin

Prof. Dr. Ellen Kausch
Tel: +49 3471 355 1147
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